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Kategorie: Trennung

Angst vor Trennung – Das wird Dir helfen

Es liegt in der Natur des Menschen, dass man immer auch einen gewissen Grad an Verlustängsten in sich trägt. Diese Ängste können natürlich auch materieller Natur sein. Das kommt in unserer heutigen Gesellschaft sogar sehr häufig vor. Oder es kann sein – und das ist ein noch schlimmeres Gefühl –, dass nur Dein Kopf Dir die Angst vor Trennung vorspielt. Während man ganz reale Ängste haben kann, also dass man zum Beispiel sein Haus verliert, weil man seinen Job nicht mehr hat, sind die eingebildeten Ängste meistens schlimmer und setzen einem stärker zu.

Eine der schlimmsten gefühlten Ängste ist die Angst vor Trennung. Die Angst vor Trennung kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Sie kann generell unbegründet sein, sie kann aber allerdings auch ein erstes Anzeichen sein, dass die Beziehung nicht so funktioniert, wie das der Fall sein sollte. Generell kann die Angst vor Trennung auch aus den Verlustängsten eines Menschen resultieren.

Angst vor Trennung: Du hast generelle Verlustängste

Vielleicht hast Du auch schon in früheren Beziehungen gemerkt, dass die Angst vor Trennung beziehungsweise die Angst, verlassen zu werden, bei Dir mehr ausgeprägt ist als bei anderen Menschen. Dann solltest Du Dir darüber Gedanken machen, woran das liegt. Oft sind solche Ängste schon in der Kindheit verwurzelt oder mit Geschehnissen in der Vergangenheit verbunden.

Allerdings muss man auch festhalten, dass Verlustängste im Zusammenhang mit der Partnerschaft eigentlich vollkommen fehl am Platz sind. Du musst Dir eines vor Augen führen, auch wenn Du mit einem Partner zusammen bist. Du besitzt diesen nicht und Du wirst ihn auch niemals besitzen können. Dementsprechend kannst Du ihn auch nicht verlieren. Es geht nur darum, ob Ihr den Weg gemeinsam oder alleine geht. Und selbst wenn es nicht mehr gemeinsam weitergeht, wird Euer beider Leben weitergehen. Im Regelfall werden die Angst vor Trennung und ein mögliches Klammern jedoch nicht dazu beitragen, dass Eure Beziehung besser funktioniert.

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Angst vor Trennung: Es gibt wirklich Anzeichen

In dem Fall, dass die Angst vor Trennung ins Unermessliche wächst und tatsächlich eine reale Grundlage hat, musst Du aktiv werden. Du musst die Anzeichen richtig einordnen. Wenn Du Dir sicher bist, dass es eventuell zu einer Trennung kommen kann, solltest Du darüber nachdenken. Dann musst Du Dir erst einmal überlegen, ob Du die Beziehung überhaupt noch aufrechterhalten möchtest. Wenn die Trennung erst einmal vollzogen ist, ist es manchmal gar nicht mehr so schlimm. Du erkennst, dass die Angst vor Trennung schlimmer und nervenaufreibender war als die Trennung schließlich selbst. Wenn Du allerdings um die Beziehung kämpfen willst, solltest Du mit Deinem Partner sprechen und ihm Deine Gefühle offenlegen. Dabei kann auch herauskommen, dass Ihr Euch wirklich trennt. Aber dann hast Du wenigstens Klarheit und Du hast es versucht, sie noch abzuwenden. Angst vor Trennung ist dann nicht mehr nötig.

Angst vor Trennung: Du bildest es Dir nur ein

Ganz schlimm ist es für Dich allerdings, wenn Du Dir die Angst vor Trennung eigentlich nur einbildest und es nicht wirklich einen Anlass dafür gibt. Dieser Umstand kann zu einer extremen Belastung in der Beziehung führen. Es kann sogar passieren, dass die Beziehung allein daran zerbricht. In solch einem Fall kann man auch von einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung sprechen. Hättest Du nicht permanent Angst vor Trennung in Deiner Beziehung gehabt, wäre dieser Fall wahrscheinlich nicht eingetreten. Wenn Du solch ein Mensch bist, solltest Du auf jeden Fall mit Deinem Partner reden. Kommunikation ist das Wichtigste, um emotionale Probleme zu lösen. Versuche, Deinem Partner zu erklären, wie Du Dich fühlst. Dafür muss Dir natürlich zuerst einmal im Klaren darüber sein, warum Du diese Ängste hast.

Angst vor Trennung: Resümee

Vor etwas Angst zu haben, ist ein ganz natürliches Gefühl, dessen Du Dich nicht schämen musst. Allerdings solltest Du auch in Deinem eigenen Interesse die Wurzel des Problems beseitigen. Wenn Du dieses Problem nicht angehst und Dich Deinen Gefühlen stellst, wirst Du in jeder Beziehung, in der Du bist, immer die Angst vor Trennung mit Dir herumschleppen. Das belastet jede Beziehung, egal wie stabil sie auch ist. Und selbst wenn man sich trennt, ist das nicht der Weltuntergang, auch wenn es sich zeitweise vielleicht sogar so anfühlt.

Die wichtigen Phasen einer Trennung

Phasen einer Trennung

Man sagt die Bewältigung einer Trennung, egal wie lange die Beziehung letztendlich anhielt oder wieso sie zerbrach, findet anhand von 4 Phasen statt.

Natürlich ist eine Trennung generell erst einmal ein harter Schlag, für den Verlassenen wahrscheinlich noch eine Spur schlimmer. Den Kopf in den Sand zu stecken, bringt hier jedoch absolut nichts, denn auch die fieseste Zeit nach dem Auseinandergehen hat mal ein Ende.

Beim Verarbeiten einer Trennung hilft es einigen vielleicht zu wissen wie man damit umgeht und was genau die verschiedenen Phasen einer Trennung bedeuten.

Phasen einer Trennung – „Nicht-Wahrhaben-Wollen“

Am Anfang einer jeden Trennung steht meist der Punkt des Nicht-Wahrhaben-Wollens, an dem man zunächst gar nicht genau begreift was und wieso es eigentlich passiert ist. Alles verändert sich und genau das versucht man zu umgehen und vermeiden. Man klammert sich an alles Vorherige und erhofft sich aus jedem Gespräch, jedem Wort des Gegenübers, etwas Positives oder gar eine Rückkehr. Ein Anruf, eine WhatsApp-Nachricht oder eine SMS – genau das erwartet und wünscht man sich, man erwartet das der Ex sich um entscheidet, begriffen hat was er an uns hatte, es sich doch noch einmal anders überlegt und wieder bei uns anklingelt. Man versucht ihn von sich und der Beziehung zu überzeugen, fühlt sich leer und wie eine Hülle.

Während der ersten der vier Phasen einer Trennung ist es trotzdem wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren, ihm nicht zu sehr hinterher zu laufen. Besser bleibt man etwas neutraler, erzählt zunächst auch nur den engsten Leuten etwas davon.

Phasen einer Trennung – „Gefühlschaos“

Die zweite Phase zeigt uns daraufhin, dass das Ende der Beziehung wirklich und wahrhaftig stattgefunden hat, endgültig ist. Wir fangen langsam an zu akzeptieren, dass die Vergangenheit ruhen muss, die Partnerschaft Geschichte ist wir nichts mehr haben woran wir uns festhalten sollten. Wir merken wie der Gedanke realistischer wird und die Trennung ja vielleicht sogar einen tieferen Sinn haben könnte. Während der zweiten von den vier Phasen einer Trennung durchleben wir regelrecht eine Achterbahnfahrt der Gefühle, zwischen Trauer und Wut, Hoffnung und Schmerz geht es immer wieder auf und ab in unserer Gefühlswelt. Meist dauert diese Phase am längsten, so muss man lernen alles raus zu lassen was man fühlt. Ob man nun weinen, schreien oder zum Sport gehen möchte, man sollte nichts unterdrücken, damit es einem schnellstmöglich besser geht. Am besten spricht man mit einer guten Freundin, einer vertrauten Bezugsperson oder sogar einem Menschen der das Ganze zuletzt erfolgreich gemeistert hat und einem Mut machen kann. Möchte man dem Ex-Partner noch etwas Unausgesprochenes mitteilen, kann man ein klärendes Gespräch suchen oder auch Briefe schreiben. Das Niederschreiben hilft oft beim Verarbeiten der Gefühle.

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Phasen einer Trennung – „Die Neuorientierung“

Während der dritten der vier Phasen einer Trennung schauen wir langsam wieder nach vorne und schmieden Zukunftspläne. Alleine. Wir merken, dass es doch auch ohne den ehemaligen Partner geht, sehen vielleicht welche positiven Wendungen die Trennung mit sich gebracht hat und nehmen unser Leben wieder selbst in die Hand. Wir spüren das die Gedanken und die Verbindung an den Ex seltener und schwächer werden, fühlen uns besser und freier.

Wir können den Prozess unterstützen indem wir uns viel Gutes tun. Hier empfiehlt sich ein Besuch beim Friseur, der Maniküre, ein Frauenabend im Kino oder ein Ausflug ins nächste Schwimmbad. Plötzlich merkt man, dass man auch ohne Partner vieles unternehmen kann und sogar wieder Spaß dabei hat. Wir bestimmen nun wieder über unsere Gefühle und lassen uns nur noch selten von der Vergangenheit einholen. Dies ist eine der wichtigsten der vier Phasen einer Trennung, denn hier schöpfen wir neuen Mut.

Phasen einer Trennung – „Weiter geht’s“

Wir kommen in dieser vierten und letzten Phase an den Punkt des Abschlusses. Wir nehmen Abstand von der letzten Beziehung, schließen das letzte Kapitel ab und blicken positiv in die Zukunft. Wir können uns wieder vorstellen zu flirten, neue Menschen kennenzulernen und uns wieder auf eine neue Beziehung einzulassen. Vielleicht versteht man nun auch woran die Beziehung letztendlich gescheitert ist und das es eventuell doch nicht so perfekt gepasst hat wie man anfangs dachte.

Man reflektiert das eigene Verhalten, die letzten Wochen und den Umgang mit Trauer, Wut und Hoffnung. So kann man eine Lehre aus der Beziehung sowie der Trennung ziehen und weiß gegebenenfalls was man beim nächsten Mal beachten oder anders machen kann. Man spürt, dass alles nicht umsonst war, der Rückschlag einen stärker macht und man um eine Erfahrung reicher ist.

Bei der letzten der vier Phasen einer Trennung kommen wir wieder damit zurecht Single zu sein oder haben vielleicht sogar schon jemand Neues kennengelernt. Unser altes Selbstvertrauen ist zurückgekehrt und wir haben unseren inneren Frieden wiedergefunden.

Phasen einer Trennung – Rückblick

Irgendwann nach der bewältigten Trennung spüren wir vielleicht einen Hauch von Dankbarkeit. Auch durch das Wissen über die vier Phasen einer Trennung und die verarbeiteten Geschehnisse der letzten Monate, wird uns bewusst das wir doch einiges aus Beziehung und Trennung mitnehmen konnten. Wissen über uns selbst, unser Verhalten, dem Umgang mit starken Gefühlen und dem Punkt an dem wir begreifen, dass wir gereift sind. Wir haben wieder zu uns selbst gefunden, sind stärker und selbstbewusster denn je und offen für alles neue was sich uns bietet. Man dankt dem ehemaligen Partner vielleicht auch für gemeinsame Erlebnisse, Gefühle und Ansichtsweisen. Die neu gewonnene Erfahrung macht uns ein Stück weit zu einem anderen Menschen. Dieses kleine neue Puzzleteil füllt ein kleines Stück von unserem Weg in der Gefühlswelt aus.

Man schätzt seine Freizeit, die Stunden gemeinsam mit Freunden, romantische Gesten und die kleinen, besonderen Momente wieder viel intensiver. Vielleicht hat man durch das meistern der vier Phasen einer Trennung neue Freunde oder ein neues Hobby kennengelernt, ist umgezogen oder hat andere neue Herausforderungen auf sich genommen. Jede Beziehung, sowie jede Trennung, so schmerzlich die Erfahrung auch ist, macht uns immer mehr zu dem Menschen der wir am Ende unseres Lebens sind, also sollten wir nicht allzu viel Zeit mit Trauer verbringen sondern anfangen die positiven, guten Tage zu maximieren und unser Leben so zu leben wie wir es wollen. Wenn du mehr zum Thema Phasen einer Trennung erfahren willst, schau mal bei ex-ratgeber.info vorbei.

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