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Singledasein – So klappt es ganz entspannt

Wir alle haben bestimmt schon unzählige Höhen und Tiefen im Bezug auf unser Liebesleben erlebt. Der Eine kennt es nur zu gut, über einen längeren Zeitraum Zeit Single zu sein, während der Andere händeringend nach Liebe sucht und direkt von einer in die andere Beziehung hüpft. Manch einer kommt alleine problemlos zurecht, andere hingegen schaffen es kaum eine Nacht alleine zu schlafen.

Doch woran liegt das? Ist das Singledasein wirklich so schlimm wie es sich anhört? 

Singledasein – Endlich wieder frei

Nach einer Trennung fällt man oftmals zuerst in ein emotionales Loch, hat keine Lust mehr unter Leute zu gehen, ist antriebslos und denkt man ist nichts mehr wert. Man weiß nicht wo oben und unten ist, lässt die Arbeit schleifen, sagt Freunden ab und kommt morgens kaum noch aus dem Bett.

Doch warum sollte man sich vergraben und zurückziehen anstatt neuen Mut zu fassen?

Wieso sieht man nicht das ganze positive, das Neue was auf einen zukommt.

Unverhofft kommt eben oft – man muss sich bloß darauf einlassen.

Natürlich muss man erst einmal mit dem erneuten Singledasein zurechtkommen, sich wieder an das alleine sein gewöhnen und offen sein für das was kommt. Dabei bietet genau das doch auch unzählige positive Möglichkeiten. Was die Zukunft bringt weiß doch eh keiner so genau, warum also Zeit mit dem traurig sein verschwenden, wenn wir so viele freudigere Momente erleben können?

Hilfreich ist es zum Beispiel, ein altes Hobby wieder aufzunehmen oder sich neue zu suchen. Viele fangen mit Sport an und finden darin einen guten Ausgleich zum Alltag. Andere stürzen sich noch mehr in die Arbeit.

Geht ausgiebig frühstücken mit Freunden, zur Maniküre oder Shoppen, gönnt euch eine Massage in der Wellness-Therme ums Eck und teilt euch eure Zeiten wieder frei ein.

Das und noch vieles mehr steht also ab heute auf dem Plan, anstatt das hundertste Mal während der traurigen Liebesschnulze in die Decke zu weinen.

Viele entscheiden sich auch für eine neue Frisur und somit für frischen Wind für das neue Singledasein.

Es gibt doch bestimmt einige Traumziele oder Aktivitäten die ihr schon lange auf dem Radar habt, also auf – schnappt euch eine Freundin, sucht das nächste Reisebüro und bucht einen Kurzurlaub, alternativ ein Erlebnis wie Fallschirmspringen, Dinner im Dunkeln oder ein Besuch im nächstgelegenen Zoo. Nehmt euch eine kleine Auszeit vom ganzen Trubel der letzten Monate und lasst den ganzen negativen Ballast von euch abfallen. Geht es euch gut, strahlt ihr auch genau das aus.

Ihr entscheidet nun komplett selbst über eure Termine, das Fernsehprogramm, müsst keine Kompromisse mehr eingehen. Nun könnt Ihr getrost einen Tag mit Jogginghose und schiefem Dutt im Bett verbringen und ungeliebte Familienfeiern mit dem Schwiegermonster sind ab jetzt passé. Doch auch hier hat nicht alles seine Vorteile.

Wenn ihr die Chance auf Flirts oder unverbindlichen Sex habt, dann nur zu – fühlt euch frei und begehrenswert, sogar ganz ohne schlechtes Gewissen. Euer Singledasein ist schließlich die wiedergewonnene Freiheit!

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Singledasein – Warum ist es so schwierig?

Meist hat man überhaupt erst so große Probleme mit dem neuen Alleinsein, weil man es gewohnt ist diesen einen, besonderen Menschen um sich herum zu haben. Man hatte Absprachen, gemeinsame Freundeskreise und Aktivitäten, hat alles aufeinander abgestimmt. Da wir Menschen ja auch bekanntlich Gewohnheitstiere sind, ist es also erst einmal schwierig wieder von vorne anzufangen, neue Wege zu gehen und von alten Gewohnheiten abzulassen. Man kennt das Singledasein gar nicht mehr und denkt die letzte Beziehung hat sich nicht gelohnt, es war bloß unnötige Zeitverschwendung.

Doch warum meinen wir überhaupt das einzige was uns glücklich macht ist ein Partner?

Wieso definieren wir uns über eine andere Person oder eine Beziehung und vergessen hierbei völlig, glücklich mit dem was wir sind und dem was wir haben zu sein?

Singledasein – Generation Beziehungsunfähig?

Oft sieht man viele glückliche Paare und fragt sich wieso es einem selbst nicht gelingt eine langfristige Beziehung zu führen. Zunächst ist allerdings meist nicht alles so rosarot wie es wirkt, denn wie sagt man so schön, es ist nicht alles Gold was glänzt.

Man nimmt sich ein Beispiel und versucht es ähnlich zu machen, es hinzubekommen und verliert völlig außer Augen das jede Beziehung und jeder Mensch individuell zu betrachten ist.

Wir beginnen also von Anfang an, auch durch falsche Hoffnungen und ein verzerrtes Bild á la Liebesromanze, unsere Beziehungen von Anfang an selbst zu boykottieren. Wir fühlen uns ja nach außen hin wohl mit unserem Singledasein und wahren den Schein, während wir alle bloß das eine suchen. Im Endeffekt steht uns allen der Sinn nach Beziehung und Familie. Wer will schon alleine alt werden oder gar sterben? Der eine mag es lieber klischeebehaftet mit Haus, Kind und Hund. Der andere hingegen will es ganz locker, aber doch mit der richtigen Person an seiner Seite.

Oft leidet das Selbstwertgefühl aufgrund schlechter vorheriger Erfahrung, man denkt andere sind mehr wert, man spielt in einer anderen Liga und verliert völlig den Blick für das Wesentliche.

Hinzu kommt der Gedanke man habe einen Partner nicht verdient, sei selbst Schuld.

Zu hohe Ansprüche an das Gegenüber tun ihr Übriges, sodass man irgendwie immer auf der Suche nach was Besserem ist und niemals mit dem zufrieden ist, was man bereits hat. Meist erst wenn es bereits zu spät ist. Wir denken es hält niemand mit uns aus oder meint es gar ernst.

Wir, die Generation Beziehungsunfähig, wirft lieber die Beziehung mit den Problemen weg anstatt Arbeit zu investieren und das was man hatte zu reparieren, weil es nicht mehr rund läuft.

Das Singledasein klingt dabei doch so viel leichter und akzeptabler.

Viele machen sich emotional abhängig vom Partner und engen die andere Person vielleicht zu sehr ein, erwarten zu viel. Der andere Teil hält sich mit fortwährenden Affären auf, verliert den Blick für die kleinen, wichtigen Momente und hüpft von Bett zu Bett… sucht neue Flirts anstatt einer Person auch nur die Chance zu geben sich besser kennenzulernen. Man blockt lieber direkt ab, anstatt sich hinterher noch emotional auf jemand anderen einzulassen, der einen womöglich verletzen könnte. So zeigt man nicht, dass man doch bloß menschlich und verletzlich ist.

Übrigens: Unsere Kollegin Nadine Kretz hat in ihrem Buch „100 miese Dates und die Suche nach der Liebe“ lesenswerte und abenteuerliche Episoden aus dem Leben einer Single-Frau zusammengetragen. Ein Lesetipp für alle, die das Singledasein ganz entspannt angehen wollen!

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